Wo lassen sich digitale Produkte online verkaufen? Drei Wege im Überblick

Du willst digitale Produkte online verkaufen, aber weißt nicht wo du anfängst? Es gibt drei Wege: Social Media, Marktplätze und den eigenen Shop. Keiner davon ist besser als die anderen, jeder passt zu einer anderen Situation. Welcher der richtige für dich ist, hängt davon ab, wo du gerade stehst.

Wo lassen sich digitale Produkte online verkaufen? Drei Wege im Überblick
Etsy, Digistore oder eigene Website? Wo verkaufen sich digitale Produkte?

Du hast ein digitales Produkt, eine Idee oder zumindest den festen Entschluss, online zu verkaufen. Dann kommt die Frage, die fast alle am Anfang beschäftigt: Wo fange ich überhaupt an?

Die gute Nachricht ist, dass du nicht den einen richtigen Weg finden musst. Es gibt drei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Jede davon funktioniert, wenn sie zu deiner Situation passt. Was andere empfehlen, muss nicht zu dir passen. Es kommt immer darauf an, wo du gerade stehst.



Weg 1: Social Media

Social Media ist der Einstieg in den Online-Verkauf mit der niedrigsten Hürde. Du benötigst keinen eigenen Shop, keine technische Infrastruktur und kein großes Budget. Du verkaufst, wo du bereits präsent bist oder präsent sein möchtest.

Auf Instagram zum Beispiel stellst du dein Produkt in einem Post vor. Du nennst dort gleich den Preis, das ist transparent. Damit filterst du gleich die echten Interessenten von denen aus, die nichts oder deinen Preis nicht bezahlen wollen.
Anschließend leitest du Kaufinteressenten per  Link zu einem einfachen Bezahlweg weiter. Das klingt simpel, und genau das ist es auch. Gerade am Anfang ist Einfachheit ein echter Vorteil.

Was brauchst du, um über Instagram erfolgreich digitale und auch physische Produkte sowie Dienstleistungen zu verkaufen?

  • Ein aktives Instagram-Profil

  • Ein Produkt das du klar beschreiben kannst

  • Die Bereitschaft, sichtbar zu sein.

  • Reichweite ist keine Voraussetzung, aber sie hilft natürlich.

Social Media eignet sich besonders gut als Verkaufskanal für dich, wenn:

  • Du hast bereits eine kleine Community

  • Du möchtest erst testen, ob sich dein Produkt verkauft,

  • Du willst so schnell wie möglich mit dem ersten Verkauf starten.

Weg 2: Marktplätze

Ein Marktplatz ist eine Plattform, auf der bereits Menschen einkaufen. Hierzu gehören beispielsweise Etsy oder Ebay, aber auch Anbieter wie Digistore24.

Du lädst dein digitales Produkt dort hoch und legst einen Preis fest. Die Plattform übernimmt einen großen Teil der technischen Abwicklung für dich.

Der entscheidende Vorteil ist, dass du nicht erst eine eigene Reichweite aufbauen musst. Käufer suchen aktiv auf diesen Plattformen nach digitalen Produkten. Sie können dein Angebot finden, ohne dass du ständig posten musst wie auf Social Media.

Der Nachteil ist, dass alle Marktplätze Provisionen einbehalten. Zudem hast du weniger Kontrolle über die Darstellung deines Produkts, denn das ist von der jeweiligen Plattform vorformatiert. Du spielst eben auf dem Spielfeld eines anderen.

Marktplätze eignen sich besonders gut für dich, wenn du auf Social Media noch keine eigene Reichweite hast. Marktplätze eigenen sich auch gut, um dein Produkt schnell sichtbar zu machen oder um herauszufinden, ob es überhaupt eine Nachfrage dafür gibt.

Weg 3 · Eigene Website, Funnel oder Shop

Ein eigener Shop oder eine selbst gehostete Website bedeuten maximale Kontrolle. Du entscheidest:

  • wie du dein Produkt präsentierst,

  • wie der Kaufprozess aussieht und

  • wie du mit deinen Käufern kommunizierst.

Nichts davon hängt von den Regeln einer fremden Plattform ab.

Der Preis dafür ist ein höherer zeitlicher Aufwand am Anfang. Du brauchst eine eigene Website oder zumindest eine Verkaufsseite. Dazu bedarfst du eines Zahlungsanbieters und einer Möglichkeit, das Produkt nach dem Kauf automatisch zu liefern.

Das ist lösbar, aber es braucht Zeit und ein bisschen technisches Grundverständnis.

Ein eigener Onlineshop, ein Funnel oder eine Website eignen sich besonders gut für dich, wenn du bereits Produkte und Wachstumspläne hast. Der Aufwand lohnt sich nicht für einen Markttest.

Aber in jedem Fall, wenn du dein Online Business langfristig aufbauen möchtest. Etwas Eigenes gehört dir und macht dich von anderen unabhängig. Denn Plattformen können ihre Regeln jederzeit ändern.

Welcher Weg ist der richtige?

Die ehrliche Antwort lautet, es hängt einzig und allein von dir ab. Es gibt keine allgemein gültige Empfehlung.

Wenn du gerade erst anfängst und deinen ersten Verkauf machen möchtest, ist Social Media der schnellste Weg.

Wenn du ein fertiges Produkt hast, aber noch keine Reichweite, lohnt sich ein Blick auf Marktplätze. Und wenn du bereits erste Erfahrungen gesammelt hast und langfristig denken möchtest, ist ein eigener Funnel, Shop oder eine Website der nächste sinnvolle Schritt.

Viele starten mit einem der ersten beiden Wege und wechseln mit der Zeit zu einem eigenen Shop. Das ist kein Umweg, sondern eine ganz natürliche Entwicklung. Außerdem bringen dir verschiedene Vertriebskanäle jeweils andere Kunden.

Was als nächstes

Wenn du weißt, wo du verkaufen möchtest, stellt sich die nächste Frage: Was genau verkaufst du? Einen Überblick über digitale Produkte, PLR und Vorlagen findest du im Magazin unter "Was online verkaufen".

Und wenn du direkt mit dem richtigen Werkzeug starten möchtest, findest du bei machs-dir-leicht.de Guides, Vorlagen und PLR-Inhalte, die dir den Einstieg leichter machen.

→ Zu den Guides

→ Zu den Vorlagen

→ Zu den PLR-Inhalten

Häufig gestellte Fragen

Das hängt von deiner jetzigen Situation ab. Wenn du schnell starten und deinen ersten Verkauf testen möchtest, ist Social Media der kostengünstige Einstieg. Du brauchst keinen Shop, keine Technik und kein Budget, nur ein aktives Profil und ein Produkt, das du klar beschreiben kannst. Alternativ eigenen sich Marktplätze, da bereits Kunden vorhanden sind. Sie berechnen allerdings Provisionen.

Marktplätze behalten eine Provision pro Verkauf ein. Manche berechnen auch eine Einstellgebühr. Die Höhe variiert je nach Plattform und Produktkategorie. Dafür bekommst du Zugang zu einer bestehenden Käuferbasis, ohne selbst Reichweite aufbauen zu müssen. Für den Einstieg kann das ein fairer Tausch sein.

Ja, das ist sogar sinnvoll. Viele verkaufen gleichzeitig auf Social Media und einem Marktplatz, um mehr Menschen zu erreichen. Wichtig ist, dass du nicht alles auf einmal anfängst, sondern erst einen Weg verstehst, bevor du den nächsten dazunimmst.

Ein eigener Funnel oder Shop lohnt sich, wenn du langfristig eine eigene Marke aufbauen möchtest. Du hast bereits Produkte und möchtest unabhängig von den Regeln fremder Plattformen sein. Am Anfang ist das oft nicht notwendig: Aber langfristig ist es der stabilste Weg.